Pressemitteilung: Kinder- und Jugendförderplan 2021 bis 2025

„Wir brauchen eine Aufbruchsstimmung in der Jugendarbeit“, so der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Volker Musiol (SPD), nachdem sich am Dienstag die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses in einer digitalen Konferenz mit dem neuen Kinder- und Jugendförderplan 2021 – 2025 der Stadt Gladbeck beschäftigt haben.

Gladbeck kann sehr stolz auf seine vielfältige Jugendstruktur sein, so Musiol weiter. Aber auch hier habe es in den letzten Jahren durch viele finanzielle Sparmaßnahmen keine richtige Weiterentwicklung gegeben. Da wollen wir mit dem neuen Kinder- und Jugendförderplan gegensteuern.

Der neue Plan gebe für die nächsten fünf Jahre die richtigen Ziele vor: eng und gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen vor allen Dingen zunehmende soziale Benachteiligungen aufzufangen. Dies sei eine wichtige Vorgabe für die Arbeit in Jugendfreizeitrechnungen oder im Rahmen der Jugendverbandsarbeit.

Musiol begrüßt ausdrücklich, dass dieses in den Sozialräumen, in den Stadtteilen geschehen soll und erwartet vom Jugendamt Konzepte für aufsuchende Arbeit nach der Corona-Pandemie.

Musiol erwartet auch durch die Pandemie ein gesteigertes Interesse von Kindern und Jugendlichen an den Angeboten. Dafür biete die Stadt so einiges an, immerhin werden die Jugendeinrichtungen jährlich mit ca. 1,2 Mio. aus dem städtischen Haushalt gefördert. Hinzu kommen ca. 300.000 Euro Landeszuschüsse für die Jugendarbeit.