Antrag nach §7 der GO für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse hier: Impfsituation zur Corona-Pandemie in Gladbeck – Sachstand und Perspektiv

Sehr geehrte Frau Wischnewski,

hiermit bitten wir Sie, folgenden Tagesordnungspunkt auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des oben genannten Ausschusses zu setzen:

Impfsituation zur Corona-Pandemie in Gladbeck – Sachstand und Perspektive

In Gladbeck läuft die Impfung gegen das Corona-Virus auf vollen Touren. Daran beteiligt sind vor allen Dingen Gladbecker Ärztinnen und Ärzte, die Sozialverbände als Einrichtungsträger unterschiedlichster Art aber auch das Deutsche Rote Kreuz, sowie zahlreiche Apotheken und private Unternehmen, die durch Testungen und Ausstellung von Impfnachweisen ihre Beiträge zur Impfsituation leisten.

Die Stadtverwaltung begleitet und forciert all diese konkreten Handlungen durch Impfkampagnen und Aufklärung, aber auch durch konkrete Maßnahmen wie die beispielhaften Fahrten von über 400 hochaltrigen Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Impfzentrum Recklinghausen durch das DRK.

Angeregt durch die Berichterstattung in der WAZ vom 17. Juli über eine Sonderimpfaktion auf dem Willy-Brandt-Platz am 24. Juli möchten wir einmal die Perspektive in den Blick nehmen.

Wir wissen, dass die Impfzentren zum 30. September schließen sollen. Bislang hatten diese eine wichtige, steuernde Funktion. Die Verantwortung dafür liegt beim Kreis Recklinghausen. Gladbeck hat ja als kreisangehörige Gemeinde keine eigene Gesundheitsverwaltung. Es stellt sich die Frage, wie zukünftig die Organisation von Impfaktionen zu koordinieren sein wird. Die SPD-Fraktion geht grundsätzlich davon aus, dass über den 30. September hinaus Impfungen (1. und 2. Impfungen) geschehen müssen, damit der Anteil der geimpften Bevölkerung zum eigenen und gegenseitigen Schutz sich weiter erhöht.

Gegen Ende des Jahres wird mit dritten Impfungen begonnen werden müssen. Gibt es hierzu schon Erkenntnisse? Uns ist bewusst, dass die Grundlagen für die Organisation auf Bundes- und Landesebene getroffen werden muss. Dennoch bitten wir die Verwaltung, umfassend den Kenntnisstand zur Sitzung zu berichten.

Einen Beschlussvorschlag behalten wir uns für die Sitzung vor.

Mit freundlichem Gruß

gez. Uwe Zulauf

-Sprecher im Ausschuss Senioren, Soziales, Gesundheit-