Anfrage nach §13 der GO für den Rat der Stadt Gladbeck, hier: „Uechtmannstraße/Josefstraße Tempo 30!“

Mehrere Bürgeranfragen an den SPD-Ortsverein Rentfort haben in letzter Zeit deutlich gemacht, dass schnell fahrende KFZ auf der Strecke vom Kreisverkehr Möllerstraße – Kampstraße – Josefstraße – Berliner Straße – Uechtmannstraße und in umgekehrter Richtung zu extremen Gefahrensituationen im Straßenverkehr führen. Da die Strecke auch gerne vom Fernverkehr als innerstädtische Ausweichstrecke genutzt wird, wenn Bauarbeiten an der B224/A52 und/oder am Autobahnkreuz A31/A2 längere Verkehrsstaus verursachen (in absehbarer Zeit ist das wieder der Fall), regen wir die Einrichtung von Tempo-30-Zonen/ Geschwindigkeitsbegrenzungen an.

An der Kampstraße in Hohe der Wilhelmschule und an der Berliner Straße /AWO-Seniorenzentrum gibt es bereits Geschwindigkeitsbegrenzungen – mit Erfolg!

Situation Josefstraße: Die Straße wird offenbar auch als „Rennstrecke“ zur A 31 genutzt. In der Kurve der Josefstraße in Richtung Kirchhellener Straße wurde verschiedentlich der Baumschutz aus Eichenbolzen umgefahren, auch Bäume wurden beschädigt. Angeblich besteht wegen eines Straßenumbaus vor ca. 20 Jahren eine Mittelbindung, so dass die Stadt Gladbeck nicht ohne Weiteres eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorgeben kann.

Frage: Kann an der Josefstraße eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden? Besteht eine Mittelbindung und bis wann und zu welchen Kosten kann diese aufgehoben werden?

Situation Berliner Straße/Uechtmannstraße: Auf der Berliner Straße/Uechtmannstraße kommt es nach wie vor und wiederholt zu Problemen im Straßenverkehr (Raser, „Elterntaxis“). Vor allem an der neugebauten Kindertagesstätte an der Berliner Straße gibt es täglich Gefahrensituationen im Straßenverkehr.

In der Vergangenheit haben sich bereits einige Anwohner am Neubaugebiet gegenüber der Kita mithilfe von Unterschriftenaktionen darum bemüht, dass z.B. ein fester Blitzer installiert wird, leider bisher ohne Erfolg. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, haben die Anwohner die entsprechende Dienststelle über diese regelmäßigen Geschwindigkeitsübertretungen informiert. Es wurde daraufhin ein Testgerät für zwei Wochen installiert. Bedauerlicherweise wurde genau zu diesem Zeitpunkt eine temporäre Baustelle gegenüber vom Testgerät eingerichtet, welche die Fahrbahn verengt
und das Tempolimit auf 30km/h herabgesetzt hat.

Alle Bemühungen etwas Wirksames gegen die Raser zu unternehmen, verliefen im Sande.

Fragen:

    • Wird es im Zuge der Eröffnung der Kita zu einer Geschwindigkeitsherabsetzung im weiteren Verlauf der Uechtmannstraße kommen?
    • Kann der Parkplatz der Feuerwehr vorübergehend genutzt werden, um die Situation zu entschärfen („Elternhaltestelle“).

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Claudia Braczko
Ratsfrau
SPD- OV Rentfort